Halleluja! Es regnet daneben- sagt das Bundesamt!

 

Wissen wir nicht alle, dass Extremwette zunehmen, dass es mehr und stärkere Stürme gibt, mehr Regen, mehr Überschwemmungen, mehr Dürren. Das wird uns nahezu täglich erzählt; die meisten Menschen haben daran überhaupt keinen Zweifel.

Dennoch stimmt es nicht. Und zwar überhaupt nicht. 

Das sage nicht ich oder ein anderer „Skeptiker“, das sagt hochoffiziell der IPCC! 

IPCC 2013, AR5, WGI, Technical Summery 

Darin gibt der IPPC zu, dass man eigentlich kein verstärktes Auftreten von Extremwetterereignissen nachweisen kann.

Nachzulesen für jedermann- auch für die Medien. 

Wenn sie denn möchten. 

Was ja offensichtlich nicht der Fall ist, denn man will scheinbar ja eine ganz andere Botschaft vermitteln. Und die ist nicht von Wahrheitsliebe zur Wissenschaft gespeist.

 

Auch die Deutsche Meteorologische Gesellschaft gibt eindeutig Entwarnung: „Bei extremen Wetterereignissen sind in Deutschland bisher keine signifikanten Trends zu beobachten gewesen. Mitt. Deutsch. Met.G.,2002, S.2

 

In einer persönlichen Mitteilung vom 11.1.2013 schrieb mir der Deutsche Wetterdienst: „Für die Parameter Niederschlag und Windgeschwindigkeit sind die Trends der Extreme bislang in der Tat sehr uneinheitlich, z.T. auch überhaupt noch nicht festzustellen.“

 

Und dafür hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in ihrer Broschüre „Klimawandel und Bevölkerungsschutz“ (02/2019, Seite 13) eine ebenso tolle wie dämliche Begründung: „Es hat, vereinfacht ausgedrückt, vermutlich oft „zwischen die Messtöpfe“ geregnet.“

Der Regen, gemein wie er ist, regnet scheinbar einfach neben die Messstationen. 

Allmächtiger!

Es gibt keine verstärkt auftretenden Extremwetterereignisse! Zumindest keine die statistisch relevant wären. Wetterkapriolen gibt und gab es immer, aber wir reden von Klima, also von einem längeren Zeitraum.

Eine Studie aus dem Jahr 2011 hat den Zusammenhang zwischen steigendem CO2-Gehalt und dem Auftreten von Überflutungen in den USA untersucht. Dabei stellte man fest, dass es keine statistisch messbare Korrelation gibt. R.M. Hirsch , K.R. Ryberg, Hast he magnitude of floods across the USA changed with global CO2 levels?, Hydrological Sciences Journal, Vol 57, Issue 1, 2012 

Im selben Jahr berichtete das „Journal of Hydrology“ von Untersuchungen von 79 Flüssen in Deutschland.  Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass die festgestellte Erwärmung im vergangenen Jahrhundert nicht zu mehr Überschwemmungen geführt hat

Flood trends on German rivers, Bormann, H., Pinter, N. and Elfert, S. 2011. Hydrological signatures of flood trends on German rivers: Flood frequencies, flood heights and specific stages. Journal of Hydrology 404: 50-66.

G V Mai 2020

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